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Heimatbuch der Gemeinde Woilowitz (Banat)

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Heimatbuch der Gemeinde Woilowitz (Banat)

Von Merkle Matthias und Göttel Franz

Marienfeld - Hertelendyfalva - Vojlovica.
Drei Namen, in drei Sprachen geschrieben, von drei Völkern in zwei Gemeinden erlebt und in einer Generation erbaut.
So kann man diese Kolonistengemeinde beschreiben, die von den gleichen Menschen gegründet wurde.
Erstmals wurde Marienfeld im Jahre 1868, 5 km südlich von Pantschowa, - damals noch Sitz des Deutsch-Banater Infanterie-Regiments Nr. 12 - direkt am Donauufer erbaut. Bei diesem Bau waren nur zwei Völker, nämlich Deutsche und Slowaken, beteiligt. Diese hatten schon in Heideschütz zusammengelebt und bekannten sich zum gleichen Glauben (Lutheraner).
Marienfeld war keine lange Lebensdauer beschieden. Mitte der siebziger Jahre wurde es von seinen Ansiedlern aufgegeben, nachdem es alljährlich von Überschwemmungen heimgesucht wurde und 1876 in den Fluten der Donau unterging.
Nach langem Kampf mit den Behörden gelang es den Ansiedlern, 2 km südöstlich von Pantschowa, im Staatswald beim serbischen Kloster Woilowitz, ein neues Dorf zu erbauen, nämlich Hertelendyfalva. Schon der Name zeigt die neue Zeit an.
35 Jahre später war auch diese Zeit vorbei. Das Dorf wurde 1918 dem neugegründeten Staat der Serben, Kroaten und Slowenen einverleibt und erhielt den Namen Woilowitz.
Über die Menschen dieses Dorfes wird hier berichtet.

Best.-Nr. 233
176 Seiten, broschiert, Preis €20,00

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